SPD Mannheim-Käfertal

 

Gemeinsam für Käfertal engagieren, statt Eigennutz propagieren

Veröffentlicht in Standpunkte


Rathaus Käfertal

Die SPD Käfertal hat mit großer Verwunderung die Berichterstattung in der Novemberausgabe der Käfertaler Zeitung über die Planungen von Herrn Kassner, dem derzeitigen Bürgerdienstleiter, zur Modernisierung des Rathauses Käfertal zur Kenntnis genommen.

Von umfassenden Plänen, welche bereits existieren konnte man in der Presse lesen, und dass diese bereits bei den zuständigen Stellen eingereicht wurden. Auch, dass Herr Kassner einen Runden Tisch mit allen wichtigen Beteiligten einberufen habe, um seine „umfassenden Pläne“ zu besprechen. Als wichtige Beteiligte werden dann die Geschichtswerkstatt und Herr Mayer, der Vorsitzende der CDU und Bezirksbeirat, genannt. Von weiteren Beteiligten war im besagten Artikel keine Rede.

Bereits in zwei Gesprächen hat die Stadträtin und SPD Vorsitzende von Käfertal Gabriele Katzmarek den Bürgerdienstleiter darauf hingewiesen, dass seit vielen Jahren engagierte Käfertaler Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung des Zusammenlebens in Käfertal aktiv sind. Insbesondere die Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine mit ihren über 30 Mitgliedsvereinen und den Parteien zeichnet sich durch ihr hohes Engagement aus.

Bevor neue Runde Tische zu Umbau und Sanierung einberufen werden, sollte dieser Fakt berücksichtigt werden. „Fatal für die Käfertaler Bevölkerung halte ich es“, so Stadträtin Gabriele Katzmarek, „wenn dieses jahrelange Engagement für Käfertal ignoriert wird. Eindringlich habe ich den Bürgerdienstleiter darauf hingewiesen. Mir selbst sind die Worte meines Vorgängers Karlheinz Haas noch sehr gut im Ohr, der mir mitteilte: ,Arbeite als Stadträtin für die Menschen in der Stadt, denke aber dabei immer daran, woher du kommst und in welchem Stadtteil du lebst. Denke immer daran, dass sich hier in Käfertal viele Bürger seit Jahren in Vereinen organisieren und für ihren Stadtteil engagieren.‘“

Sanierung von Käfertal geht alle an!

Die Sanierung Käfertals ist ein wichtiges Anliegen, das alle Käfertaler angeht. Deshalb ist eine große Beteiligung aller Bürger wichtig. Eigennutz oder parteipolitische Beteiligung des Bürgerdienstes sind hier fehl am Platze. Wir brauchen für Käfertal stattdessen ein tragfähiges Gesamtkonzept.

Die Attraktivität der Mannheimer Straße, der Bau eines Einkaufsmarkts, der Stempelpark und das Kulturhaus sind dabei als wichtige Bestandteile einer Gesamtplanung zu nennen. Nur gemeinsam können wir eine gute Lösung für alle Käfertaler Bürgerinnen und Bürger erreichen!

Schon seit Jahrzehnten wird das Rathaus in Käfertal mit viel ehrenamtlichem Engagement gepflegt. Auch der SPD Käfertal liegt das Rathaus sehr am Herzen. Schon Altstadtrat Karlheinz Haas hat sich immer sehr um den guten Zustand gekümmert und bei Umbaumaßnahmen mit vielen weiteren SPD’lern selbst Hand angelegt. Auch hat die SPD Käfertal in den letzten Jahren schon mehrmals den Rathausvorplatz gereinigt und von wucherndem Unkraut befreit.

Mit großer Verwunderung stellt die SPD fest, dass durch den Bürgerdienstleiter über, die von ihr seit mehr als 23 Jahren angemietete Garage und deren neue Nutzung Pläne gemeinsam mit der CDU erstellt werden. Auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Mannheimer Gemeinderat, Ralf Eisenhauer, ist sprachlos: „Aus der Zeitung erfahren wir , dass wir als Mieter noch ein Hindernis sind. Ich kenne keinen vergleichbaren Vorgang und erwarte vom zuständigen CDU-Bürgermeister, Herrn Specht, rasche und unmissverständliche Klarstellung!“

Gabriele Katzmarek führt weiter aus: „Wer solch eine Politik betreibt und fördert, betreibt eine Spaltung der Käfertaler Bürgerschaft. Bisher haben wir uns immer als Mitgestalter für ein „lebenswertes Käfertal“ verstanden und haben mit unserer vielfältigen Beteiligung als einzige Käfertaler Partei, ob beim Straßenfest, Weihnachtsmarkt, Kulturhausfest oder Parkfest unseren aktiven Beitrag zum Wohle Käfertals geleistet.
Für uns ist es weiterhin wichtig möglichst viele Menschen für die Mitarbeit an der Gestaltung unseres Stadtteils zu gewinnen. Es ist dabei zentral diejenigen, die sich seit vielen Jahren in Käfertal für ein friedliches Zusammenleben engagieren, wirklich ernst zu nehmen.

Wenn Herr Kassner als Bürgerdienstleiter tatsächlich ein Interesse an einer vernünftigen Diskussion zur Neugestaltung des Käfertaler Rathauses gehabt hätte, dann hätte er neben der CDU und der Geschichtswerkstatt Kontakt zu den Vertretern aller in Käfertal vertretenen Parteien und deren Stadträte aufnehmen müssen.

Auch würde eine engere Zusammenarbeit mit den Vertretern der Vereine und der Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine einem Bürgerdienstleiter der Stadt Mannheim besser anstehen, denn schließlich ist es seine Aufgabe positiv auf die Stadtteilgesellschaft zu wirken, statt diese zu spalten. Parteipolitisch aktiv zu werden, ist wahrlich nicht seine Aufgabe.

Dieses erwarten wir insbesondere von Beschäftigten der Stadt Mannheim in solch herausgehobenen öffentlichen Positionen: Nicht über Personen zu reden oder öffentlich zu schreiben, sondern vertrauensvoll mit allen Beteiligten, das heißt mit allen Stadträten und Bezirksbeiräten zusammenarbeiten.

Verfasser:
SPD Stadträte Gabriele Katzmarek und Ralf Eisenhauer
SPD Ortsvereinsvorstand Käfertal
SPD Bezirksbeirat Käfertal

 

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