SPD Mannheim-Käfertal

 

„Soziale Gerechtigkeit“ – diskussionsfreudige Mitgliederversammlung mündet in drei Anträge der SPD Käfertal

Veröffentlicht in Ortsverein

Die SPD Käfertal setzte sich bei ihrer Mitgliederversammlung am 13. März intensiv mit dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ auseinander. Viel wird in den Medien hierüber berichtet, doch die Käfertaler Genossen wollten nicht nur eine Übersicht über die sich stellenden neuen sozialen Fragen geben, sondern konkrete Forderungen formulieren.

Nach einer prägnanten Einführung durch den Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Eisenhauer, welcher eine Querverbindung zur aktuellen Tagespolitik zog, referierte Melanie Seidenglanz über die so genannte „Generation Praktikum“.
Unter diesem Label bezeichnet man das Phänomen der Aneinanderreihung von Praktika nach dem bereits erworbenen Studienabschluss. Seidenglanz hob die missliche Lage sowie die Gefahr der Ausnutzung von qualifizierten Absolventen eindrücklich hervor. Nach einer intensiven Aussprache beschloss daher der Ortsverein einen Antrag für die am 19. April terminierte Kreisdelegiertenversammlung, in dem eine zeitliche Beschränkung sowie angemessene Entlohnung von Praktika gefordert werden.
„Praktikanten sollen Lernen und ihren Horizont erweitern und nicht nur als billige Lohnkräfte dienen“, macht Seidenglanz den Standpunkt der SPD Käfertal klar.
Die derzeit höchst brisante Thematik der „Managergehälter“ schnitt Referent David Rummel an. Hierbei verwies Rummel u. a. auch auf die jüngst ereignete „Liechtenstein-Affäre“, distanzierte sich jedoch bestimmt von einer polarisierenden „Neid-Debatte“, in der den Managern ihre Gehälter geneidet werden, sondern betont: “Wer gute Managementleistungen erbringt, soll auch gut verdienen. Aber wer eine Firma in den Ruin führt, muss auch dafür gerade stehen und nicht noch dafür belohnt werden“.
Die Frage, was „gerechter Lohn“ eigentlich ist, beschäftigte die anwesenden Genossen auch im Anschluss. Aus bereits vorhergegangenen Sitzungen, die sich mit dem Nutzen einer Ausweitung des Mindestlohns sowie Forderungen bezüglich der prekären Lage von Zeitarbeitern beschäftigten, ergaben sich zwei weitere Anträge für die Kreisdelegiertenversammlung, die ebenfalls auf breite Zustimmung der Käfertaler Genossen treffen.
„Die SPD Käfertal hat mit ihren drei Anträgen zur Generation Praktikum, zur Leiharbeit sowie zum Mindestlohn eindeutig ihr soziales Profil geschärft“, so der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Eisenhauer. Die SPD Käfertal stehe somit eindeutig für ein soziales und lebenswertes Käfertal, was die erarbeiteten Anträge ganz klar unterstreichen, so Eisenhauer weiter, der sich über die ergiebigen Diskussionen im Vorfeld der Antragsausarbeitung sichtlich freute.

 

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