SPD Mannheim-Käfertal

 

SPD Käfertal macht sich stark für eine große Lösung in der Mannheimer Straße

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


Die Käfertaler Stadträte mit Teilen des Bezirksbeirat vor Ort

Endlich kommt Bewegung in die Diskussion um eine Aufwertung der Mannheimer Straße. Seit Jahren beklagen nicht nur die Bezirksbeiräte und Stadträte der SPD den stetigen Abwärtstrend im Erscheinungsbild der historisch gewachsenen Einkaufsstraße im Herzen Käfertals. In zahlreichen Diskussionen, bei Runden Tischen und in öffentlichen Sitzungen wurde nach Lösungen gesucht, mit den Einzelhändlern beraten und die Stadtverwaltung um Unterstützung gedrängt.

So gab es Ideen für einen Einzelhändler als Frequenzbringer auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbahn-Wendeschleife, für einen Gebäudeabbruch und Neubau im vorderen Teil der Mannheimer Straße, für eine Aufwertung des Stempelparks unter Einbeziehung des Kulturhauses, etwa durch die Einrichtung eines Cafés, Diskussionen um die dortige Toilettenanlage und vieles mehr. Stets mühten sich die engagierten Bürgervertreter, um dem schleichenden Verfall etwas entgegen zu setzen. Doch meist scheiterten die Ideen an widersterbenden Einzelinteressen von betroffenen Eigentümern und mangelnder Bereitschaft, auch einmal die gewohnten Denkansätze zu hinterfragen.

Nachdem nun der Handlungsbedarf unübersehbar geworden ist, ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Zum Einen beauftragte der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) des Mannheimer Gemeinderats in seiner letzten Sitzung die Stadtplaner einstimmig mit einer Voruntersuchung für das Gebiet der Mannheimer Straße, um Grundlagen zu ermitteln, ob hier ein Sanierungsgebiet ausgewiesen werden kann. Bei diesen Voruntersuchungen sollen auch die Belange von Käfertal Süd berücksichtigt werden, also auch Fragen der dortigen unzureichenden Nahversorgung oder der Querung der B 38.

Stadträte Eisenhauer und Katzmarek wollen städtebaulichen Wettbewerb für kreative Lösungen

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Sprecher im AUT, Stadtrat Ralf Eisenhauer, plädierte dafür, hier nun endlich umfassend die dramatische Situation in Käfertal anzugehen und appellierte an seine Kollegen im Gemeinderat: „Viele, die schon länger nicht mehr in Käfertal waren, haben noch das Bild der heilen Vorortwelt im beschaulichen Käfertal im Kopf. Aber leider ist dies inzwischen Vergangenheit. Wir müssen hier von Seiten der Stadt gegensteuern, um weiteren Niedergang aufzuhalten“.
Auch der Sprecher der SPD im Bezirksbeirat Heinz Assel bat eindringlich: „Wir setzen uns seit Jahren in Käfertal für eine Verbesserung der Situation ein, aber ohne Unterstützung der Stadtverwaltung, insbesondere der Wirtschaftsförderung und der Stadtplanung, kommen wir hier nicht weiter!“

Zum anderen wurde auf Initiative der Käfertaler Mitglieder im Gemeinderat inzwischen mit der Stadtverwaltung vereinbart, dass für das Gelände entlang der Mannheimer Straße, von der Gartenstraße (ehemaliges Kino), über den heutigen Kindergarten bis zum Stempelpark ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt werden soll. Ziel ist es, nicht nur die Frage zu klären, in welcher Form und Größe hier ein Einzelhandelsgebäude errichtet und erfolgreich betrieben werden kann, sondern auch darüber nachzudenken, in welchem Gebäude Aufgaben der Kinderbetreuung (Kindergarten, Krippe, Hort) sinnvoll integriert werden können, wie der Stempelpark und das Kulturhaus aufgewertet werden können oder welche öffentlichen Flächen etwa zum Parken, für Veranstaltungen usw. angeboten werden können. Stadträtin Gabriele Katzmarek bekräftigt: „Wir wollen ein lebenswertes Käfertal für alle Menschen. Also brauchen wir zeitgemäße Angebote für die Kinderbetreuung und zur Freizeitgestaltung für Jugendliche, ebenso wie gut erreichbare Einkaufsangebote für Ältere.“

Die Abarbeitung der einzelnen Schritte (Voruntersuchungen, städtebaulicher Wettbewerb, Bebauungsplanverfahren, Investorenauswahl usw.) wird nun von den Fachleuten der Stadtverwaltung zügig angegangen werden. Allerdings ist für den Gesamtprozess, der auch mit einem hohen Maß an Bürgerbeteiligung vollzogen werden soll, ein Zeitraum von bis zu drei Jahren realistisch. Laut Aussage von Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Städtebau und oberster Stadtplaner in Mannheim, wäre aber auch für eine reine Einzelhandelslösung auf dem Gelände des ehemaligen Kinos ein Bebauungsplanverfahren mit einer Dauer von mindestens 18 Monaten erforderlich gewesen. Und ob dort überhaupt ein simpler Neubau mit einem der heute üblichen Standard-Einkaufsmärkte stadtplanerisch wünschenswert und baurechtlich zulässig wäre, sieht er eher kritisch.

Die Kommunalpolitiker der SPD orientieren sich bei ihren ehrgeizigen Zielvorgaben an die Stadtplaner an bereits gelungenen Beispielen aus anderen Stadtteilen, wo in den vergangenen Jahren ebenfalls große Lösungen gefunden wurden und eine Wiederbelebung gelungen ist. Ralf Eisenhauer sieht Parallelen etwa zum Stich in Sandhofen, zur Umgestaltung des Rathausplatzes in Wallstadt oder zur Neuen Mitte auf dem Waldhof: „Dort haben wir es geschafft, einen jahrelangen Abwärtstrend zu stoppen, neue und verschiedene Nutzungen wie Einkaufen, Altersgerechtes Wohnen und Kinderbetreuung zu verbinden und wieder ein echtes und lebendiges Stadteilzentrum zu gestalten.“

 

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